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Stand der Technik
Häufig werden im Medizinbereich mehrfach verwendbare Komponenten
eingesetzt, deren Funktionsfähigkeit jedoch vor deren Wiedergebrauch
sichergestellt sein muss.
Eines dieser mehrfach verwendeten Systeme kann das Beatmungsschlauch-system
für die Intensivbetreuung von Patienten sein.
Zur Vermeidung von Kondensbildung und zur Verbesserung des Feuchtigkeits-haushalts
in der Atemluft wird dieses Schlauchsystem elektrisch beheizt.
Ein vom Einsatz zurückgeliefertes Beatmungsschlauchsystem
wird Sterilisiert und entsprechend verpackt. Damit steht das System
für einen neuen Einsatz bereit.
Die Kontrolle der Funktionsbereitschaft des Heizkreises erfolgt
jedoch erst nach Applikation des Systems am Patienten. Dies bedingt
bei defektem Heizelement im Beatmungsschlauch dessen Austausch und
somit einen deutlichen Mehraufwand für das betreuende Personal
und eine Zusatzbelastung für den Patienten.

Problemlösung
Führt man nun nach der Sterilisation einen Prüfvorgang
ein, bei dem die Funktionsfähigkeit des Heizelements getestet
wird, so kann davon ausgegangen werden, dass die zum Einsatz freigegebenen
Beatmungsschlauchsysteme in Bezug auf deren Heizung in Ordnung sind.
Die Prüfung erfolgt dabei durch Anschluss der Beatmungsschläuche
an ein handliches Testgerät.
Durch einen Tastenruck wird der Messvorgang gestartet. Das Messergebnis
wird über eine LED angezeigt. Bei grünem Aufleuchten ist
die Funktion in Ordnung, bei rotem Leuchten liegt eine Störung
vor.
Ein Prototypgerät dieses Gerätes befindet sich seit Oktober
2009 im klinischen Einsatz. Seitdem wurde kein fehlerhafter Beatmungsschlauch
mehr am Patienten angeschlossen.
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